Ratgeber Entsorgung und Mulden
Welche Muldengrösse brauche ich?
Zu klein heisst zweimal bestellen, zu gross heisst Luft bezahlen. Mit diesen Faustregeln finden Sie die passende Mulde, bevor Sie beim Muldenservice anrufen.
Mulde mieten oder Räumung beauftragen?
Eine Mulde ist günstig, wenn Sie selbst tragen und laden können. Bei vielen Stockwerken, schweren Möbeln, wenig Zeit oder einem festen Übergabetermin ist eine Räumung oft die einfachere und am Schluss nicht teurere Lösung.
Was kostet eine Mulde?
Der Preis einer Mulde setzt sich meist aus drei Teilen zusammen: Transport, Miete und Entsorgung des Inhalts. Am meisten macht oft das Material aus – gemischter Abfall ist am teuersten.
Sperrgut entsorgen: die drei Wege
Ein altes Sofa, ein Schrank, eine Matratze: Für Sperrgut gibt es in der Schweiz drei Wege. Welcher passt, hängt von Ihrer Gemeinde, von der Menge und davon ab, ob Sie selbst tragen können.
Räumungsfirma finden: worauf achten?
Bei einer Räumung geht es um einen festen Termin, um Ihre Sachen und oft um viel Geld. Mit dieser Checkliste erkennen Sie eine seriöse Räumungsfirma und vergleichen Offerten richtig.
Wohnung räumen: die Checkliste
Ob Umzug, Auszug ins Altersheim oder Kündigung: Eine Wohnung zu räumen ist mehr Arbeit, als man denkt. Diese Checkliste hilft, nichts zu vergessen.
Recyclinghof: was Sie mitbringen dürfen, was es kostet und was Sie vorher prüfen sollten
Glas, Altmetall, Karton, ein altes Velo oder ein Kofferraum voll Altholz: Auf dem Recyclinghof werden Sie vieles los. Was angenommen wird und was es kostet, legt aber jede Gemeinde selbst fest.
Was passiert in der KVA mit unserem Kehricht?
Der Kehrichtsack, den Sie an den Strassenrand stellen, landet in einer der 29 Kehrichtverwertungsanlagen der Schweiz. Dort wird er nicht einfach vernichtet: Aus dem Abfall entstehen Wärme, Strom und zurückgewonnene Metalle.
Sackgebühr und Grundgebühr: so funktioniert das Verursacherprinzip
In fast jeder Schweizer Gemeinde zahlen Sie für die Abfallentsorgung zweimal: mit der Sackgebühr für jeden Kehrichtsack und mit einer Grundgebühr. Dahinter steht das Verursacherprinzip. So funktioniert es.
Elektrogeräte gratis zurückgeben: vorgezogene Recyclinggebühr (vRG), SENS und Swico
Kühlschrank, Laptop, Föhn oder Fernseher: Alte Elektrogeräte können Sie in der Schweiz in der Regel gratis abgeben, auch ohne ein neues Gerät zu kaufen. Bezahlt ist das Recycling bereits beim Kauf.
Sonderabfall aus dem Haushalt: Farben, Chemikalien, Medikamente, Spraydosen
Ein halb voller Farbkübel, alte Putzmittel, abgelaufene Medikamente: Solche Reste sind Sonderabfall und gehören weder in den Kehricht noch in den Ablauf. In der Schweiz können Sie sie in der Regel kostenlos zurückgeben.
Mulde auf öffentlichem Grund: wann es eine Bewilligung braucht und wie Sie sie beantragen
Steht eine Mulde auf der Strasse, dem Trottoir oder einem öffentlichen Parkplatz, braucht es in aller Regel eine Bewilligung der Gemeinde. Hier lesen Sie, wie Sie vorgehen und worauf Sie achten müssen.
Was darf in die Mulde – und was nicht?
Was in eine Mulde darf, hängt von der Muldenart ab. Einige Abfälle gehören in keine Mulde, egal welche. Mit der richtigen Trennung sparen Sie Kosten und Ärger.
Bauabfälle trennen: sortenrein statt Mischabfall
Bei Bauarbeiten schreibt die Abfallverordnung des Bundes vor, Abfälle auf der Baustelle möglichst sortenrein zu trennen. Das schont Rohstoffe und senkt in der Regel die Entsorgungskosten.
Asbest erkennen und richtig entsorgen
In Gebäuden mit Baujahr vor 1990 kann Asbest verbaut sein. Bevor Sie umbauen oder renovieren, sollten Sie einen Verdacht abklären lassen und die Arbeiten Fachleuten überlassen.
Altholz: naturbelassenes Holz, Altholz und Problemholz unterscheiden
Für die Entsorgung von Holz zählt, wie es behandelt wurde. Naturbelassenes Holz, Altholz und problematische Holzabfälle gehören an unterschiedliche Orte.
PET, Glas, Alu und Weissblech: Separatsammlung richtig gemacht
PET-Flaschen, Glas, Aludosen und Konservendosen lassen sich in der Schweiz fast überall separat abgeben. Damit aus ihnen neue Rohstoffe werden, kommt es auf die richtige Trennung an. Hier lesen Sie, was in welche Sammlung gehört.
Kunststoff sammeln in der Schweiz: was gilt wo?
Beim Kunststoff gibt es in der Schweiz keine einheitliche Regel. Manche Gemeinden haben einen Sammelsack, andere nicht. Dieser Ratgeber zeigt die üblichen Varianten und wie Sie herausfinden, was bei Ihnen gilt.
Batterien und Akkus richtig zurückgeben – und warum Lithium-Akkus nicht in den Kehricht gehören
Batterien und Akkus können Sie in der Schweiz überall gratis zurückgeben, wo sie verkauft werden. Besonders wichtig ist das bei Lithium-Akkus: Im Kehricht können sie Brände auslösen.
Grüngut, Kompost und Häckseldienst: wohin mit Gartenabfällen?
Rasenschnitt, Laub, Heckenschnitt und Äste: Im Garten fällt übers Jahr einiges an. Je nach Menge und Gemeinde gibt es dafür verschiedene Wege, vom eigenen Kompost bis zum Häckseldienst.
Altmetall und Schrott: Sammelstelle oder Altmetallhändler?
Alte Pfannen, ein Metallregal oder ein ganzer Haufen Schrott nach dem Umbau: Für Altmetall gibt es zwei Hauptwege. Welcher passt, hängt von Menge und Metallsorte ab.
Vor dem Zügeln ausmisten: was wohin gehört
Ein Umzug ist die beste Gelegenheit, sich von Dingen zu trennen. Wer früh ausmistet, zügelt weniger Kartons, spart Zeit und gibt die alte Wohnung ohne Stress ab. Entscheidend ist, dass jeder Gegenstand den richtigen Weg findet.
Abfall im Mehrfamilienhaus: Container, Hausordnung und Sperrgut
Wo viele Parteien unter einem Dach wohnen, braucht die Entsorgung klare Regeln. Wer weiss, wie Container, Gebühren und Hausordnung zusammenspielen, vermeidet Streit mit Nachbarn und unnötige Kosten für alle.
Wilde Deponie und Littering: warum illegale Entsorgung teuer wird
Ein Sofa am Waldrand, Kehrichtsäcke neben dem Container, ein Kaffeebecher am Strassenrand: Illegale Entsorgung schadet der Umwelt und kostet die Allgemeinheit viel Geld. Für die Verursacher kann sie teuer werden.
Recyclinghof oder Recycling-Firma: wann lohnt sich was?
Für Altmetall, Holz, Sperrgut oder Elektrogeräte gibt es in der Schweiz zwei wichtige Anlaufstellen: den Recyclinghof oder die Sammelstelle der Gemeinde und private Recycling-Firmen. Welche sich lohnt, hängt von Menge, Material und Herkunft ab.
Kleider, Schuhe und Textilien: Sammlung, Second-Hand und was in den Kehricht gehört
Kleider, Schuhe, Bettwäsche und Vorhänge sind zu schade für den Kehricht, solange sie noch tragbar oder verwertbar sind. In der Schweiz gibt es dafür mehrere Wege: Second-Hand, Textilsammlungen und für den Rest den Kehricht.