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Räumungsfirma finden: worauf achten?

Bei einer Räumung geht es um einen festen Termin, um Ihre Sachen und oft um viel Geld. Mit dieser Checkliste erkennen Sie eine seriöse Räumungsfirma und vergleichen Offerten richtig.

Räumungsfirma, Räumungsunternehmen, Räumungsdienst

Die Begriffe meinen dasselbe: eine Firma, die Wohnungen, Häuser, Keller, Estriche oder Büros leert, das Material trennt, abtransportiert und fachgerecht entsorgt. Manche nennen sich auch Entrümpelungsfirma oder Entsorgungsfirma. Wichtiger als der Name ist, was im Angebot steht.

Der erste Kontakt

Eine gute Räumungsfirma will wissen, was zu räumen ist, bevor sie einen Preis nennt. Üblich sind drei Wege:

  • Fotos oder Video: Sie schicken Bilder von allen Räumen, auch von Keller, Estrich, Balkon und Garage. Das geht schnell und reicht oft für eine verbindliche Offerte.
  • Besichtigung vor Ort: Bei grossen Objekten oder schwierigem Zugang kommt jemand vorbei.
  • Beschreibung: Für kleine Aufträge kann auch eine genaue Beschreibung reichen.

Geben Sie auch an, in welchem Stock die Räume liegen, ob es einen Lift gibt, wie weit das Fahrzeug parkieren kann und bis wann die Räume leer sein müssen.

Was in eine gute Offerte gehört

  • Ein klarer Preis: am besten ein Fixpreis. Bei Stundenansätzen ist das Ende offen.
  • Was inbegriffen ist: Personal, Tragen, Demontage von Möbeln, Transport, Entsorgungsgebühren und die besenreine Übergabe.
  • Was nicht inbegriffen ist: zum Beispiel Sonderabfall, Endreinigung, Klaviertransport oder das Entfernen von Einbauten.
  • Zuschläge: Gibt es Zuschläge für Wochenende, Spesen oder Anfahrt?
  • Wertsachen: Wird etwas angerechnet, zum Beispiel Gold, Silber oder Münzen? Wie wird das dokumentiert?
  • Termin: Datum, voraussichtliche Dauer und was gilt, wenn Sie verschieben müssen.

Fragen, die Sie stellen sollten

  • Ist die Firma haftpflichtversichert, und bis zu welcher Summe?
  • Sind die Mitarbeitenden versichert und angestellt?
  • Wie wird getrennt und wohin kommt das Material?
  • Was passiert mit gut erhaltenen Möbeln und Kleidern?
  • Kann die Räumung in Etappen erfolgen, falls Angehörige zuerst noch Dinge aussuchen möchten?
  • Gibt es eine Ansprechperson, die am Räumungstag erreichbar ist?

Warnzeichen

  • Ein Preis am Telefon, ohne dass jemand Fotos gesehen hat.
  • Nur mündliche Angaben, keine schriftliche Offerte.
  • Das Angebot, Möbel «anzukaufen», wodurch die Räumung angeblich gratis wird. Wirklich verkäuflich sind nur wenige Möbel; am Schluss kommen oft Nachforderungen.
  • Barzahlung im Voraus.
  • Keine Adresse, kein Firmenname, keine Versicherung.

Wertsachen und Erinnerungsstücke

Gehen Sie vor der Räumung durch alle Räume und nehmen Sie mit, was Sie behalten möchten: Dokumente, Fotos, Schmuck, Erinnerungsstücke. Kennzeichnen Sie Dinge, die bleiben sollen, klar, zum Beispiel mit farbigem Klebband. Gute Firmen legen Fundstücke wie Dokumente, Bargeld oder Schmuck zur Seite und übergeben sie Ihnen.

Die Übergabe

«Besenrein» heisst: Alles ist weg, die Böden sind gewischt. Eine Endreinigung mit Abnahmegarantie ist etwas anderes und meist ein eigener Auftrag. Klären Sie mit der Verwaltung, was bei der Abnahme verlangt wird, und lassen Sie sich die Übergabe von der Räumungsfirma bestätigen.

Vergleichen, aber das Gleiche

Holen Sie zwei bis drei Offerten ein und vergleichen Sie Punkt für Punkt, was inbegriffen ist. Die günstigste Offerte ist nicht die beste, wenn Tragen, Entsorgung oder die Übergabe fehlen.

Räumungsfirmen finden Sie unter Räumungsfirmen. Ob sich stattdessen eine Mulde lohnt, steht in Mulde mieten oder Räumung beauftragen?